EIner lud eines Tages Dschoha ein, um ihn zu hänseln, und als Dschoha zu Tische kam, war nur ein Brot da; Dschoha stand auf und lief eiligst weg. Der andere sagte: »Wohin denn, Dschoha?« Dschoha antwortete: »Ich werde am Opfertage wiederkommen; vielleicht gibts dann bei dir Fleisch.«
DSchoha war gerade dabei, ein Huhn mit Brot zu essen, als einer bei ihm vorbeikam; der sagte zu ihm: »Gib mir ein Stückchen.« Aber Dschoha sagte: »Bei Gott, Bruder, das Huhn gehört nicht mir; es gehört meiner Frau und sie hat es mir gegeben, damit ich es esse.«
DSchoha fragte einen Geizhals: »Warum lädst du mich nicht ein?« »Weil du große Bissen nimmst und sie gierig verschlingst; während du den einen ißt, bereitest du dir schon den andern vor.« »Aber Bruder,« entgegnete Dschoha, »möchtest du denn, daß ich jedesmal zwischen zwei Bissen zwei Kniebeugungen machte?«
EInes Tages sagte Dschoha zu seiner Frau, als er mit ihr aß: »Nichts könnte lieblicher sein als diese Speise, wenn sie nur nicht so knapp wäre.« »Wieso denn knapp?« sagte sie; »wir sind doch allein, du und ich.« »Mir wäre es am liebsten,« sagte er, »wenn nur der Topf und ich dawären, und sonst niemand.«
DSchohas Esel hatte sich verlaufen; da schwur Dschoha, ihn, wenn er ihn finden werde, für einen Dinar zu verkaufen. Als er ihn aber gefunden hatte, nahm er eine Katze, setzte sie dem Esel auf den Hals und führte beide Tiere auf den Markt und schrie: »Wer will einen Esel um einen Dinar und eine Katze um hundert Dinar? eines ohne das andere verkaufe ich aber nicht.«