Endlich hat es gheißen, ich komme wegen allgemeiner Schwäche einstweilen einmal in meine Heimat zurück. Drei Nächt' hab ich drüber nachgedacht, wie ich's machen soll, daß man mir zu guter Letzt nicht noch bei der Abreise auf die grausam teuren Handschuh kommt. Aber es ist gut gegangen.
Wie ich z'Haus angekommen bin, hab ich meine Kathi a wenig im Vorbeigehn abbusselt und ihr's Paket gebn, das große Paket. Die hat grad so herausglacht vor lauter Freud. Drei Dutzend feine Damenhandschuh! Dann bin i schnell zu mei'm alten Vater und gleich wieder zur Kathi zruck, daß ich ihre Riesenfreud auch mitgnießen kann. Aber was war das? Die Handschuh sind am Boden herumglegen, und die Kathi hat sich vor lauter Weinen nimmer derfangen können.
›Ja, was ist's denn, sans leicht verruiniert vom Lagunenwasser?‹
›Na, na – dös net – dös – net!‹
›Oder sans z' klan oder z' groß?‹
›Na, na, dös net – dös – net!‹
›Ja, was ist denn nachher, in Kreuzteufelsnam?‹
›Uhuhu,‹ heult sie da, ›i kann s' net brauchn, es hand ja grad allszamm lauter – linksseitige!‹«