In einem Garten …
In einem Garten, unter dunklen Bäumen,
erwarten wir
die Frühlingsnacht.
Noch
glänzt kein Stern.
Die Büsche schweigen.
Plötzlich,
aus einem Fenster,
leise,
getragen, schwellend,
die tiefen, klaren, reinen, lichten,
glutend golddurchwirkten
Töne
einer Geige.
Der Goldregen blinkt,
der Flieder duftet,
in unseren Herzen – geht der Mond auf!
Aus weißen Wolken …
Aus weißen Wolken,
schwebend, schweigend, strahlend ins blitzende Blau hochsteigend,
schimmernd, flimmernd, baut sich ein Schloß!
Spiegelnde Seeen, selige Wiesen,
singende Brunnen aus tiefstem Smaragd!
In seinen hohen, gleißenden, glitzernden Hallen
wohnen
die alten Götter!