Nie werd' ich mein Vaterland,
Das süße, schauen;
Nie wirst du den Herd für uns bauen
Mit froher Hand.

Oft streckst du die Arme aus,
Wenn ich dir fehle.
So fern bin ich; nur meine Seele
Irrt um dein Haus.

Herbst.

Herbst ist es, siehst du die Blätter fallen?
Nicht wie die Welkenden fromm
Wollen wir beide zu Tode wallen –
Küsse mich, komm!

Wolkenjagd oben in fernen Räumen!
Köstlich und wonnevoll
Ist es, die Perlen vom Wein zu schäumen,
Übermutstoll.

Aber noch herrlicher ist's, zu schlürfen
Alles in einem Zug!
Größeste Fülle, doch dem Bedürfen
Nimmer genug!

Laß uns das weinleere Glas zerschmettern,
Komm von dem Gipfel ins Grab,
Gleich unverletzlichen ewigen Göttern
Lächelnd hinab!

Ankunft im Hades.

In des Hades Grüfte trat ein neuer Gast.
„Sei, Genosse, uns willkommen!
Sprich, was du vernommen
Auf der Erde schönen Fluren hast.

Sprich uns von der vielgeliebten Sonne Glanz
Und von rosenroten Wangen;
Sag, ob fröhlich schwangen
Kleine Mücken den geschwinden Tanz.