Schwer schweigt der Wald in schwarzer Pracht.
Mein Mantel flattert durch die Nacht,
Streift welkes Laub am Boden mit;
Und wo die Äste wie Gestalten
Hoch über mir die Hände halten,
Folgt Zittern meinem festen Schritt.
Und leis an mir herniederglitt,
Als woll's im feuchten Gras erkalten,
Was in mir kämpfte, rang und litt;
Was ich in mir für schlecht gehalten,
Das nahm die Nacht im Atem mit.
Und stiller meine Schritte hallten,
Wie eines fremden Freundes Tritt.
Am Söller.
In Wirbeln geht der Strom durchs Tal.
Die Blätter wirbeln auf Söller und Saal.
Tief herbstlich naht die frühe Nacht,
Die unsere einsame Fackel entfacht.
Und wie die Sterne schweigend steigen,
Werden der Erde wir zu eigen.
Nachtdunkel hat so wilde Weisen –
Wir fassen uns, uns zu umkreisen.
Der Sternsaal muß sich rasend drehn
In seiner Ferne.
Im ganzen Raum der Welten stehn
Nur deine Augensterne.
Wir sind wie des Herbstes tanzendes Laub,
Wir sind, was wir werden:
Kreisende Erden,
Wirbelnder Staub.