Versenken wir das Aschengrau der Abendwelt!
Wie gutes Blut zerschmilzt der Zug, was uns umstellt.
Gebirge gleiten
In Seen .. ins Meer der Schnelligkeiten.
Doch wir gezackt wie Wolken aus dem glatten Meer
Mit einem Atem dampfen wir darüber her
Und brausend sehen
Wir brausendere Sterne stehen ..
Seht auf, seht auf .. da steigt und schreit und hebt der Zug
Uns hoch in Glanz .. das Gleis verstummt .. die Nacht wird Flug ..
Wir alle flammen
Im wildren Schmelz des Sterns zusammen!
Und nagelt uns die Bremse auf Stationen fest,
Wir fahren noch .. ins muffige Hotel gepreßt!
Aus Fenstern neigen
Wir uns und sausen Sternenreigen.
Die Stirn.
Himmel baut sich um die Brust mir bis zum Kiefer,
Aber durchbrechend sein Dach
Sproßt mein Auge frei hinaus, indes die Hüften tiefer
Stehen in Wiese und Luft, grünem und blauem Gemach!
Aber durchbrechend das Dach – in welchen Räumen
Wächst mein Haupt? Unten in Meer
Und Wald und irdischen Maschinen schäumen
Die Dinge lärmend und schwer –
Dennoch nur wie leiser Schlaf in engen Wänden,
Wie ein bescheidenes Spiel!
Aber riesig über Himmelsschultern, Bergeslenden,
Schwebt die Stirn, – Sonne auf schmächtigem Stiel,
Drache, unerschöpflich über seinen Hälsen,
Mond über Ebbe und Flut,
Hochgebirg über allen Felsen,
Reicht die Stirn in jede Glut!