Ein Wagen steht vor einer finstern Schenke.
Das viele Mondlicht wird dem Pferd zu schwer.
Die Droschke und die Gassenflucht sind leer;
Oft stampft das Tier, daß seiner wer gedenke.
Es halten diese Mähre halb nur die Gelenke,
Denn an der Deichsel hängt sie immer mehr.
Sie baumelt mit dem Kopfe hin und her,
Daß sie zum Warten sich zusammenrenke.
Aus ihrem Traume scheucht sie das Gezänke
Und oft das geile Lachen aus der Schenke.
Da macht sie einen Schritt, zur Fahrt bereit.
Dann meint sie schlafhaft, daß sie heimwärts lenke
Und hängt sich an sich selbst aus Schläfrigkeit,
Noch einmal poltern da die Droschkenbänke.
Heidentum.
Ich möchte wandern. Nackt verschwinden, schwimmen.
Stets weiterschwimmen, Frauen treffen, minnen.
Mich geben wie das Wasser: abwärtsrinnen.
Die Flut befragen. Schwimmend immer weiter klimmen.
Im weichen Wasser wohnen Wunderstimmen.
Sie wollen mich für ihre Glut gewinnen.
Sie sind im Nebel. Noch im Tropfen drinnen.
Ganz innen kann auch kaltes Wasser glimmen.
Die Wellen wollen sich in mich verlieben.
Wer ist bei mir geheimnisvoll zugegen?
Nur wir! wenn alle Wünsche leicht zerstieben.
Ich will mich in der Flut zur Ruhe legen,
Die Wellen tragen meine Kunden weiter:
Selbst alle Schwermut überschäumt sich heiter.