Das Hauptergebniss, ‚Den Guten gesellt sein‘, eine Erinnerung, die in unseren Texten immer wiederkehrt, ist am Ende der 75. Rede mit lakonischer Meisterschaft entwickelt. Es ist derselbe Satz, den ARISTOPHANES in den Sphekes 1238 citiert, τους αγαθους φιγει, und den der Chor 1457/61 ausführt:

το γαρ αποστηναι χαλεπον

φυσεος, ὁν εχοι τις αει.

Καιτοι πολλοι ταυτ’ επαθον·

ξυνοντες γνωμαις ἑτερον

μετεβαλλοντο τους τροπσυς.

[44] Analog von DIOGENES deutlich erkannt, ὁς ελεγε, μητε εν πολει πλουσιᾳ μητε εν οικιᾳ αρετην οικειν δυνασθαι, STOB. Flor. XCIII, 35.

[45] gāmadhammo gemein, im Rāmāyaṇam und Bhāratam ebenso grāmyadharmas, ein recht zutreffender Ausdruck, wörtlich: dorfartig, d. i. (mhd) doerperlich; nämlich αγροικος, rusticus, villanus, villano, vilain: country matters, wie Hamlet (III, 2) dieselbe Sache ebenso bezeichnend sagt. Dagegen agrāmyatā »Ungemeinheit«, d. i. edle Sitte, hovischeit, kurtoisîe.

[46] porī wörtlich: städtisch, πολιτικος; nämlich αστειος, urbanus, also nach heutigem Sprachgebrauche höflich, poli: auch dem bäuerisch u. s. w. widergesetzt, aber nur formal, kṛtrimam, gegenüber dem realen Begriffe, svābhāvikam, der vorangehenden Erklärung.