Dem Verständnisse der Phaenomena vom tausendfachen Brahmā durch immer höhere und höhere Kreise bis zu den letzten Noumena möglicher Wahrnehmung kann, wie DE LORENZO bemerkt hat, unsere kantische Naturgeschichte und Theorie des Himmels als würdiger Eingang dienen.
[102] Es ist, wie der siam. Text richtig hat, vigatavalikam und khāṇukaṇṭakaddhānam zu lesen. Desgl. adhimuccati etc. etc. etc. — Vergl. die 127. Rede.
[103] Die parisuddhā paramānuttarā suññatā findet sich in einigen Upanischaden, wie Tejabindūp. v. 11 als sarvaṃ tat paramaṃ śūnyam, Ātmaprabodhop. ed. Bomb. p. 397a ādiśūnyas »Der Urarme«, Maitryup. II, 4 sa vā eṣa śuddhaḥ pūtaḥ śūnyādi.
Vergl. ECKHART, p. 418: »Daz ist diu allernêhste armuot des geistes, wan ez ist nieman rehte arm, wan der niht enwil unde niht enweiz unde niht enhât, weder ûzwendic noch inwendic.« Ib. 283: Diu hoehste, diu klâreste unde diu nêhste armuot; 22: Sîns selbes und aller dinge wüeste sîn; 27: »Aller stillest stân und aller lêrest ist dâ dîn allerbestez.« Etc. — Cf. noch zur Antwort auf Ānandos Frage, S. 219, das bündige Wort des MAKARIOS bei FLOSS p. 163: »melior omnibus est paupertas«; sowie die Anm. 214.
[104] Mit dem siam. Texte tattha tahāgatena zu lesen. — Aller Vorstellungen sich begeben: πτωχευσαι απο παντων των φαινομενων, MAKARIOS, Homil. XI § 6 i. f.; paupertatem colere, quasi coelestem vitam agere in terris, ab omni caducarum rerum cura et cupiditate alienam, nach BERNARDUS. Die ajjhattaṃ suññatā = der inwendigen Armuth, der Armuth des inneren Menschen, ECKHART p. 280, 626.
[105] Zur Armuth innen und außen cf. den Gedanken PASCALS II, 17, 82: »Si j’avais le coeur aussi pauvre que l’esprit, je serais bienheureux; car je suis merveilleusement persuadé que la pauvreté est un grand moyen pour faire son salut.« Die scheinbare Antinomie vom Aufnehmen der Armuth ist in den Versen eines großen, unendlich reichen asketischen, d. i. wohl eingeübten Geistes angemessen gelöst:
La lieta povertà, fugiendo, acquista
Ogni tesor, nè pensa come o quando;
Secur nei boschi, in panni rozzi e bigi,