[155] Es ist, wie im Brahmāyusuttam p. 514, zu lesen: tass’ imāni satta ratanāni bhavanti, seyyathīdamādi. Die spectamina munditiae gehören in den Kommentar, der, wie gewöhnlich, manches missverstanden, manches recht volksthümlich weiter ausgeführt hat. Diesem entspricht denn auch ihre Darstellung im Relief, so zu Amarāvati, vorbuddhaghosisch.

[156] Vergl. der Smṛti Urbild: abhibhavati nṛpaḥ sarvabhūtāni tejasā, wie Manus VII, 5 etc. Auch das homerische Seitenstück, Od. II, 230/31: προφρων αγανος και ηπιος εστω σκηπτουχοσ βασιλευς, φρεσιν αισιμα ειδως. Dann des PLINIUS Glückwunsch an TRAIAN zur Thronbesteigung: Fortem te et hilarem, imperator optime, et privatim et publice opto; sowie das Ideal im Rolandslied, v. 531/33:

l’emperere est ber:

tant nel vus sai ne preisier ne loer,

que plus n’i ait d’onur e de bontet.

[157] Vergl. Bd. 2, S. 405, 470, 517. Zur antiken Auffassung der Gesundheit als einer gleichmäßigen Kräfte- und Säftemischung ist bekanntlich die neueste Medizin wiederzurückgekehrt. — Aehnlich hat SHAKESPEARE, Julius Caesar i. f., Brutus preisen lassen:

His life was gentle, and the elements

So mix’d in him that Nature might stand up

And say to all the world: This was a man.