»Das aber, Brāhmane, ist ein Ding höher und herrlicher als die Wissensklarheit.
»Weiter sodann, Brāhmane: in heiterer Ruhe verweilt der Mönch gleichmüthig, einsichtig, klar bewusst, ein Glück empfindet er im Körper, von dem die Heiligen sagen: ›Der gleichmüthig Einsichtige lebt beglückt‹; so erwirkt er die Weihe der dritten Schauung.
{204} »Das aber, Brāhmane, ist ein Ding höher und herrlicher als die Wissensklarheit.
»Weiter sodann, Brāhmane: nach Verwerfung der Freuden und Leiden, nach Vernichtung des einstigen Frohsinns und Trübsinns erreicht der Mönch die Weihe der leidlosen, freudlosen, gleichmüthig einsichtigen vollkommenen Reine, die vierte Schauung.
»Das aber, Brāhmane, ist ein Ding höher und herrlicher als die Wissensklarheit.
»Weiter sodann, Brāhmane: nach völliger Ueberwindung der Formwahrnehmungen, Vernichtung der Gegenwahrnehmungen, Verwerfung der Vielheitwahrnehmungen gewinnt der Mönch in dem Gedanken ›Gränzenlos ist der Raum‹ das Reich des unbegränzten Raumes.
»Das aber, Brāhmane, ist ein Ding höher und herrlicher als die Wissensklarheit.
»Weiter sodann, Brāhmane: nach völliger Ueberwindung der unbegränzten Raumsphäre gewinnt der Mönch in dem Gedanken ›Gränzenlos ist das Bewusstsein‹ das Reich des unbegränzten Bewusstseins.
»Das aber, Brāhmane, ist ein Ding höher und herrlicher als die Wissensklarheit.