»Weiter sodann, Brāhmane: nach völliger Ueberwindung der unbegränzten Bewusstseinsphäre gewinnt der Mönch in dem Gedanken ›Nichts ist da‹ das Reich des Nichtdaseins.
»Das aber, Brāhmane, ist ein Ding höher und herrlicher als die Wissensklarheit.
»Weiter sodann, Brāhmane: nach völliger Ueberwindung der Nichtdaseinsphäre erreicht der Mönch die Gränzscheide möglicher Wahrnehmung.
»Das aber, Brāhmane, ist ein Ding höher und herrlicher als die Wissensklarheit.
»Weiter sodann, Brāhmane: nach völliger Ueberwindung der Gränzscheide möglicher Wahrnehmung erreicht der Mönch die Auflösung der Wahrnehmbarkeit, und des weise Sehenden Wahn ist aufgehoben.
»Das aber, Brāhmane, ist ein Ding höher und herrlicher als die Wissensklarheit.
»Das sind die Dinge, Brāhmane, die höher und herrlicher sind als die Wissensklarheit.[25]
»Wie jener Mann, Brāhmane, der Kernholz begehrt, Kernholz sucht, auf Kernholz ausgeht und gerade das Kernholz eines großen, kernig dastehenden Baumes heraussägt, mitnimmt und in der Erkenntniss ›Das ist Kernholz‹ fortgeht — und was aus dessen Kerne als Kern gewinnbar ist, das wird seinem Zwecke entsprechen —: so erscheint mir, Brāhmane, ein solcher.
»Und so ist der Gewinn des Asketenthums, Brāhmane, nicht Almosen, Ehre und Ruhm, nicht Ordenstugend, nicht Glück der Selbstvertiefung, nicht Wissensklarheit. Jene unerschütterliche Gemütherlösung aber, Brāhmane, das ist der Zweck, dies, Brāhmane, ist das Asketenthum, das ist der Kern, das ist das Ziel.«
Nach diesen Worten sprach der Brāhmane Piṉgalakoccho zum Erhabenen also: