»Was da, o Gotamo, an dieser Gabe Gutes und Gutgemeintes ist, das möge den Gebern zum Wohle gereichen!«

»Was da, Aggivessano, dir zur Ehre geschehn, der Gier, dem Hass, der Irre unterthan, das gilt den Gebern; was da, {237} Aggivessano, mir zur Ehre geschehn, der Gier, dem Hass, der Irre nicht unterthan, das gilt dir.«


36.

Vierter Theil

Sechste Rede

SACCAKO
– II –

Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Vesālī, im Großen Walde, in der Halle der Einsiedelei. Eines Morgens nun, als der Erhabene wohlgerüstet, mit Mantel und Schaale versehn, eben im Begriffe war nach der Stadt um Almosenspeise zu gehn, kam Saccako, der junge Nigaṇṭher, auf einem Spaziergange lustwandelnd, in den Großen Wald, zur Halle der Einsiedelei heran. Der ehrwürdige Ānando aber sah den Nigaṇṭhaputto Saccako von ferne herankommen und nachdem er ihn gesehn sprach er zum Erhabenen also:

»Da kommt, o Herr, jener Saccako der junge Nigaṇṭher heran, ein geübter Dialektiker, ein trefflicher Redner, der bei vielen hoch angesehn ist. Dieser Mann nun, o Herr, sucht Schwächen des Erwachten, Schwächen der Lehre, Schwächen des Ordens. Gut wär’ es, o Herr, wenn sich der Erhabene einen Augenblick niedersetzte, von Mitleid bewogen!«