»Von wem hast du denn, du bethörter Mann, gehört, dass ich eine solche Lehre verkündet hätte? Habe ich nicht, o Thor, auf manigfaltige Weise die bedingte Natur des Bewußtseins erklärt: ›Ohne zureichenden Grund entsteht kein Bewusstsein‹? Aber missverständigen Sinnes, o Thor, willst du uns verbessern und gräbst dir selbst das Grab und schaffst dir schwere Schuld. Das wird dir, o Thor, lange zum Unheil, zum Leiden gereichen.«
Und der Erhabene wandte sich an die Mönche:
»Was meinet ihr wohl, Mönche? Hat dieser Mönch Sāti, der Fischersohn, in unserer Heilsordnung nicht etwa Brand gestiftet?«
»Wie wäre das möglich, o Herr, nein, wahrlich nicht, o Herr!«
Auf diese Worte setzte sich Sāti der Mönch, der Sohn eines Fischers, verstummt und verstört, gebeugten Rumpfes, gesenkten Hauptes, das Antlitz von brennender Röthe übergossen, wortlos nieder. Als nun der Erhabene sah, wie Sāti der Mönch, der Sohn eines Fischers, verstummt und verstört dasaß, gebeugten Rumpfes, gesenkten Hauptes, das Antlitz von brennender Röthe übergossen, wortlos, sprach er also zu ihm: »Dies wird sich als deine eigene verkehrte Meinung erweisen, o du Bethörter; ich werde nun die Mönche befragen.«
Und der Erhabene wandte sich an die Mönche:
»Versteht auch ihr, meine Mönche, die verkündete Lehre also, wie dieser Mönch Sāti, der Fischersohn, der missverständigen Sinnes uns verbessert {259} und sich selbst das Grab gräbt und schwere Schuld schafft?«
»Nicht so, o Herr! Auf manigfaltige Weise hat uns ja, o Herr, der Erhabene die bedingte Natur des Bewusstseins erklärt: ‚Ohne zureichenden Grund entsteht kein Bewusstsein.‘«
»Wohl, ihr Mönche, wohl, dass ihr, meine Mönche, die verkündete Lehre also verstehet. Freilich habe ich euch, ihr Mönche, auf manigfaltige Weise die bedingte Natur des Bewusstseins erklärt: ›Ohne zureichenden Grund entsteht kein Bewusstsein.‹ Aber dieser Mönch Sāti, der Sohn eines Fischers, will uns missverständigen Sinnes verbessern und gräbt sich selbst das Grab und schafft sich schwere Schuld. Das wird diesem bethörten Manne lange zum Unheil, zum Leiden gereichen.