»Werdet ihr nun, ihr Mönche, also erkennend, also verstehend, euch jetzt über die Gegenwart bald diese bald jene Frage stellen: ‚Bin ich — bin ich nicht — was bin ich — wie bin ich — woher ist wohl dieses mein Wesen gekommen, wohin wird es gehn —‘?«
»Gewiß nicht, o Herr!«
»Werdet ihr nun, ihr Mönche, also erkennend, also verstehend, vielleicht sagen: ‚Dem Meister zollen wir Verehrung, aus Verehrung vor dem Meister reden wir also‘?«
»Gewiß nicht, o Herr!«
»Werdet ihr nun, ihr Mönche, also erkennend, also verstehend, vielleicht sagen: ‚Ein Asket hat also zu uns gesprochen und Asketen, wir aber reden nicht also‘?«
»Gewiß nicht, o Herr!«
»Möchtet ihr nun, ihr Mönche, also erkennend, also verstehend, vielleicht einen anderen Meister erwählen?«
»Gewiß nicht, o Herr!«
»Oder wolltet ihr etwa, ihr Mönche, also erkennend, also verstehend, zu den Gelübden, Schwärmereien und Feierlichkeiten der gewöhnlichen Asketen und Priester als zum Heile zurückkehren?«