»Und wie kann man, Ehrwürdige, die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufheben?«
»Das ist nicht so, Bruder Visākho, als ob ein Mönch, der die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufhebt, sagen könnte: ›Ich werde die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufheben‹, oder ›Ich hebe die Auflösung der Wahrnehmbarkeit auf‹, oder: ›Ich habe die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufgehoben‹; sondern er hat sein Gemüth vorher soweit ausgebildet, dass es dafür empfänglich wird.«
»Und wenn ein Mönch die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufhebt, Ehrwürdige, was erscheint da zuerst wieder, die körperliche Unterscheidung, oder die sprachliche Unterscheidung, oder die geistige Unterscheidung?«
»Wenn ein Mönch, Bruder Visākho, die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufhebt, erscheint zuerst die geistige Unterscheidung wieder, dann die körperliche und dann die sprachliche.«
»Und was für Empfindungen, Ehrwürdige, kommen den Mönch an, wenn er die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufgehoben hat?«
»Drei Empfindungen, Bruder Visākho, kommen den Mönch an, der die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufgehoben hat: die Empfindung der Leerheit, die Empfindung der Vorstellungslosigkeit, die Empfindung der Reglosigkeit.«
»Und wohin neigt sich, wohin beugt sich, wohin senkt sich, Ehrwürdige, das Gemüth eines Mönchs, der die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufgehoben hat?«
»Das Gemüth eines Mönchs, der die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufgehoben hat, Bruder Visākho, neigt sich zur Einsamkeit, beugt sich zur Einsamkeit, senkt sich zur Einsamkeit.«
»Was für Gefühle giebt es, Ehrwürdige?«