»Was nun, ihr Mönche, die Lebensführung anlangt, die gegenwärtiges Wehe sowie künftiges Wehe bringt, so begreift diese der Unverständige nicht, erkennt nicht der Wahrheit gemäß: ›Das ist eine Lebensführung, die gegenwärtiges Wehe sowie künftiges Wehe bringt.‹ Da er sie nicht begreift, nicht versteht, nicht der Wahrheit gemäß erkennt, pflegt er sie, entsagt ihr nicht. Und indem er sie pflegt und ihr nicht entsagt mehrt sich das Unersehnte, Unerwünschte, Unerfreuliche und mindert sich das Ersehnte, Erwünschte, Erfreuliche, und warum? Weil es eben also, ihr Mönche, geschehn muss, wenn einer unwissend ist.

»Was nun, ihr Mönche, die Lebensführung anlangt, die gegenwärtiges Wohl und künftiges Wehe bringt, so begreift diese der Unverständige nicht, erkennt nicht der Wahrheit gemäß: ›Das ist eine Lebensführung, die gegenwärtiges Wohl und künftiges Wehe bringt.‹ Da er sie nicht begreift, nicht versteht, nicht der Wahrheit gemäß erkennt, pflegt er sie, entsagt ihr nicht. Und indem er sie pflegt und ihr nicht entsagt mehrt sich das Unersehnte, Unerwünschte, Unerfreuliche und mindert sich das Ersehnte, Erwünschte, Erfreuliche, und warum? Weil es eben also, ihr Mönche, geschehn muss, wenn einer unwissend ist.

»Was nun, ihr Mönche, die Lebensführung anlangt, die gegenwärtiges Wehe und künftiges Wohl bringt, so begreift diese der Unverständige nicht, erkennt nicht der Wahrheit gemäß: ›Das ist eine Lebensführung, die gegenwärtiges Wehe und künftiges Wohl bringt.‹ Da er sie nicht begreift, nicht versteht, nicht der Wahrheit gemäß erkennt, pflegt er sie nicht, entsagt ihr. Und indem er sie nicht pflegt und ihr entsagt mehrt sich das Unersehnte, Unerwünschte, Unerfreuliche und mindert sich das Ersehnte, Erwünschte, Erfreuliche, und warum? Weil es eben also, ihr Mönche, geschehn muss, wenn einer unwissend ist.

»Was nun, ihr Mönche, die Lebensführung anlangt, die gegenwärtiges Wohl sowie künftiges Wohl bringt, so begreift diese der Unverständige nicht, erkennt nicht der Wahrheit gemäß: ›Das ist eine Lebensführung, die gegenwärtiges Wohl sowie künftiges Wohl bringt.‹ Da er sie nicht begreift, nicht versteht, nicht der Wahrheit gemäß erkennt, pflegt er sie nicht, entsagt ihr. Und indem er sie nicht pflegt und ihr entsagt mehrt sich das Unersehnte, {312} Unerwünschte, Unerfreuliche und mindert sich das Ersehnte, Erwünschte, Erfreuliche, und warum? Weil es eben also, ihr Mönche, geschehn muss, wenn einer unwissend ist.

»Was nun, ihr Mönche, die Lebensführung anlangt, die gegenwärtiges Wehe sowie künftiges Wehe bringt, so begreift diese der Verständige, erkennt der Wahrheit gemäß: ›Das ist eine Lebensführung, die gegenwärtiges Wehe sowie künftiges Wehe bringt.‹ Da er sie begreift, versteht, der Wahrheit gemäß erkennt, pflegt er sie nicht, entsagt ihr. Und indem er sie nicht pflegt und ihr entsagt mindert sich das Unersehnte, Unerwünschte, Unerfreuliche und mehrt sich das Ersehnte, Erwünschte, Erfreuliche, und warum? Weil es eben also, ihr Mönche, geschehn muss, wenn einer wissend ist.

»Was nun, ihr Mönche, die Lebensführung anlangt, die gegenwärtiges Wohl und künftiges Wehe bringt, so begreift diese der Verständige, erkennt der Wahrheit gemäß: ›Das ist eine Lebensführung, die gegenwärtiges Wohl und künftiges Wehe bringt.‹ Da er sie begreift, versteht, der Wahrheit gemäß erkennt, pflegt er sie nicht, entsagt ihr. Und indem er sie nicht pflegt und ihr entsagt mindert sich das Unersehnte, Unerwünschte, Unerfreuliche und mehrt sich das Ersehnte, Erwünschte. Erfreuliche, und warum? Weil es eben also, ihr Mönche, geschehn muss, wenn einer wissend ist.

»Was nun, ihr Mönche, die Lebensführung anlangt, die gegenwärtiges Wehe und künftiges Wohl bringt, so begreift diese der Verständige, erkennt der Wahrheit gemäß: ›Das ist eine Lebensführung, die gegenwärtiges Wehe und künftiges Wohl bringt.‹ Da er sie begreift, versteht, der Wahrheit gemäß erkennt, pflegt er sie, entsagt ihr nicht. Und indem er sie pflegt und ihr nicht entsagt mindert sich das Unersehnte, Unerwünschte, Unerfreuliche und mehrt sich das Ersehnte, Erwünschte, Erfreuliche, und warum? Weil es eben also, ihr Mönche, geschehn muss, wenn einer wissend ist.

»Was nun, ihr Mönche, die Lebensführung anlangt, die gegenwärtiges Wohl sowie künftiges Wohl bringt, so begreift diese der Verständige, erkennt der Wahrheit gemäß: ›Das ist eine Lebensführung, die gegenwärtiges Wohl sowie künftiges Wohl bringt.‹ Da er sie begreift, versteht, der Wahrheit gemäß erkennt, pflegt er sie, entsagt ihr nicht. Und indem er sie pflegt und ihr nicht entsagt mindert sich das Unersehnte, Unerwünschte, Unerfreuliche und mehrt sich das Ersehnte, Erwünschte, Erfreuliche, und warum? Weil es eben also, ihr Mönche, geschehn muss, wenn einer wissend ist.

{313} »Wie ist aber, Mönche, die Lebensführung, die gegenwärtiges Wehe sowie künftiges Wehe bringt? Da ist einer, ihr Mönche, unter Schmerzen und Quaalen ein Mörder und empfindet seines Mordes wegen Schmerzen und Quaalen, ist unter Schmerzen und Quaalen ein Dieb und empfindet seines Diebstahls wegen Schmerzen und Quaalen, ist unter Schmerzen und Quaalen ein Wüstling und empfindet seines Wüstens wegen Schmerzen und Quaalen, ist unter Schmerzen und Quaalen ein Lügner und empfindet seiner Lüge wegen Schmerzen und Quaalen, ist unter Schmerzen und Quaalen ein Verleumder und empfindet seiner Verleumdung wegen Schmerzen und Quaalen, ist unter Schmerzen und Quaalen barsch und empfindet seiner Barschheit wegen Schmerzen und Quaalen, ist unter Schmerzen und Quaalen geschwätzig und empfindet seiner Geschwätzigkeit wegen Schmerzen und Quaalen, ist unter Schmerzen und Quaalen selbstsüchtig und empfindet seiner Selbstsucht wegen Schmerzen und Quaalen, ist unter Schmerzen und Quaalen boshaft und empfindet seiner Bosheit wegen Schmerzen und Quaalen, ist unter Schmerzen und Quaalen falsch und empfindet seiner Falschheit wegen Schmerzen und Quaalen. Der gelangt bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode, abwärts, auf schlechte Fährte, in Verderben und Unheil. Das nennt man, ihr Mönche, eine Lebensführung, die gegenwärtiges Wehe sowie künftiges Wehe bringt.

»Wie ist aber, Mönche, die Lebensführung, die gegenwärtiges Wohl und künftiges Wehe bringt? Da ist einer, ihr Mönche, mit Lust und Genügen ein Mörder und genießt seinen Mord mit Lust und Genügen, ist mit Lust und Genügen ein Dieb und genießt seinen Diebstahl mit Lust und Genügen, ist mit Lust und Genügen ein Wüstling und genießt sein Wüsten mit Lust und Genügen, ist mit Lust und Genügen ein Lügner und genießt seine Lüge mit Lust und Genügen, ist mit Lust und Genügen ein Verleumder und genießt seine Verleumdung mit Lust und Genügen, {314} ist mit Lust und Genügen barsch und genießt seine Barschheit mit Lust und Genügen, ist mit Lust und Genügen geschwätzig und genießt seine Geschwätzigkeit mit Lust und Genügen, ist mit Lust und Genügen selbstsüchtig und genießt seine Selbstsucht mit Lust und Genügen, ist mit Lust und Genügen boshaft und genießt seine Bosheit mit Lust und Genügen, ist mit Lust und Genügen falsch und genießt seine Falschheit mit Lust und Genügen. Der gelangt bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode, abwärts, auf schlechte Fährte, in Verderben und Unheil. Das nennt man, ihr Mönche, eine Lebensführung, die gegenwärtiges Wohl und künftiges Wehe bringt.