»Was meinst du wohl, Brāhmane: ist Naḷakāram das Dorf nahebei, liegt es unweit von hier?«
»Freilich, Herr, ist Naḷakāram das Dorf nahebei, es liegt unweit von hier.«
»Was meinst du wohl, Brāhmane: es sei da ein Mann, in Naḷakāram von Geburt auferwachsen, und man fragte ihn, wie weit es noch des Weges nach Naḷakāram sei: würde da etwa, Brāhmane, dieser Mann, in Naḷakāram von Geburt auferwachsen, um den Weg nach Naḷakāram gefragt, irgend zögern oder zaudern?«
»Gewiss nicht, o Gotamo!«
»Und warum nicht?«
»Der Mann ist ja, o Gotamo, in Naḷakāram von Geburt auferwachsen: so kennt er denn alle die Wege nach Naḷakāram genau.«
»Doch könnte, Brāhmane, dieser Mann, in Naḷakāram von Geburt auferwachsen, um den Weg nach Naḷakāram gefragt, irgend zögern oder zaudern: nicht aber kann der Vollendete, um die Brahmawelt oder den Pfad, der zur Brahmawelt führt, gefragt, irgend zögern oder zaudern. Den Brahmā kenn’ ich, Brāhmane, und die Brahmawelt und den Pfad, der zur Brahmawelt führt, und auf welche Weise man in brahmische Welt gelangt, auch das kenn’ ich.«
»Reden hab’ ich hören, o Gotamo: ›Der Asket Gotamo zeigt den Weg, der zu Brahmā führt.‹ O dass mir doch Herr Gotamo den Weg zeigte, der zu Brahmā führt!«
»Wohlan denn, Brāhmane, so höre und achte wohl auf meine Rede.«