Υγιαινειν μεν αριστον ανδρι θματῳ.
Bei GOETHE: Ist nicht Gesundheit Allen uns das höchste Gut? Prolog, Halle den 6. August 1811.
[80] Noch von PTOLEMAEUS, Geogr. lib. VII. cap. I. § XVII., genannt Κωσαμβα, εν Γαγγητικῳ κολπῳ; wodurch die von V. A. SMITH, Journ. Roy. As. Soc. 1898 p. 503–519, vorgebrachte Hypothese, das alte Kosambī sei in Barāhat zu suchen, widerlegt ist. Uebrigens war die Kosambī-Halle auf einem Relief in Barāhat dargestellt, mit der Inschrift Kosabakuṭi: natürlich als nicht einheimische Sehenswürdigkeit. Die Ruinen des alten Kosambī liegen ohne Zweifel im Gebiete von Mañjhānpur, wo heute die Dörfer Kosām und Pālī stehn, sechs bis acht Meter unter zweitausendjähriger Humus. Vergl. Epigraphia Indica vol. II. p. 240.
[81] Zu Devakaṭasobbho vergl. Devakhātabilam; auch TRENCKNERS Bemerkung, Pāli Miscellany p. 61.
[82] Ist die Lehre der Cārvākās, i. e. Wohlredner, der indischen Sensualisten; cf. die z. Th. wörtliche Parallele im zweiten Akte des Prabodhacandrodayam, wo es heißt: nāsti paralokaḥ, mṛtyur evāpavarga iti. Ebenso das erste Kapitel des Sarvadarśanasaṃgrahas. — Für diese extrem einseitige, also auch nur extrem gültige Auffassung hat bei uns CABANIS ein hübsches Merkwort gefunden: »vivre, c’est sentir«, Rapports etc. tome 1, mém. 2, § 2. Vergl. noch LUKREZ II, 999–1001, wo einer der obigen Sätze fast im Echo ertönt:
Cedit item retro, de terra quod fuit ante,
in terras; et quod missum est ex aetheris oris,
id rursum coeli fulgentia templa receptant.
[83] Ehebrecher werden in einem alten Spruche, Jātakam vol. VI. v. 487, uttamabhaṇḍathenā genannt, was wörtlich dem Satze SCHOPENHAUERS entspricht, Ehebruch sei der ärgste Diebstahl, Nachlass 4. Band § 355 i. f.