Aus Kraemer, Samoa.
Zwei Mädchen aus Tutuila.
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GRÖSSERES BILD
Phot. A. J. Iles.
Abb. 10. Eine Maorimutter mit einer Feder des Huiavogels im Haar.
Sie trägt ihr Kind in altgewohnter Weise in ihrem Mantel, der aus Flachsblättern und Kiwifedern besteht. Vielfach sind die Maorifrauen um Kinn und Lippen tatauiert, wie dies früher alle Frauen von Rang dieses Volkes waren.
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Eine hundertjährige Berührung mit den Europäern hat fast alle ursprünglichen Gebräuche und Sitten der Polynesier zerstört; nicht zum mindesten hat dazu ihre Bekehrung zum Christentum beigetragen. Da beinahe alle ihre Gebräuche und besonders ihre politischen Einrichtungen auf ihrer alten Religion aufgebaut waren, so hat das Aufhören der letzteren das Verschwinden der ersteren, wenigstens zum größten Teile, zur Folge gehabt. Mit Mikronesien ist es in dieser Hinsicht weniger schlecht bestellt; wir finden dort noch viele Überreste der ursprünglichen Lebensweise, und obgleich das Christentum hier ebenfalls bedeutende Fortschritte zu verzeichnen hat, so können wir doch noch den Spuren des alten Glaubens, besonders auf den entfernteren Inseln, vielfach begegnen.