Abb. 105. Duk-Duk-Tänzer im Festschmuck.
Auch im Bereiche von Deutsch-Neuguinea werden Mädchen, die das Reifealter besitzen, in strenger Abgeschlossenheit gehalten; während dieser Zeit müssen sie eine sorgfältige Tatauierung über sich ergehen lassen und werden von älteren Frauen in Dinge eingeweiht, die sich auf das Geschlechtsleben beziehen.
Aus: Hesse-Wartegg, Samoa.
Abb. 106. Duk-Duk-Tänzer im Festschmuck.
Das Durchbohren von Nase und Ohren ist für gewöhnlich kein Ereignis von feierlichem Charakter, nur vereinzelt, zum Beispiel bei den Mafulu, werden dabei bestimmte Vorschriften eingehalten, wie Absonderung, Speiseverbote und andere Entsagungen.
Sobald an den Knaben und Mädchen die Zeremonie der erlangten Reife vollzogen ist, sind sie heiratsfähig und können sich nach einem Lebensgefährten umsehen. Verschiedentlich wird die Ehe bereits frühzeitig eingegangen ([Abb. 124]); auf Neuguinea wurden Fälle beobachtet, in denen die jungen Männer nur vierzehn bis fünfzehn, die jungen Frauen erst neun bis zehn Jahre zählten.
Aus: Parkinson, Dreißig Jahre in der Südsee.
Abb. 107. Sisumasken der Sulka,