Du Mitternacht, die du geheimnisvoll im Tal

Emporsteigst wie ein stummer, zielgewisser Wille,

Es harrt mein Herz des Dolchs, den ihm dein Schweigen wetzte,

Der letzten Hülle harrt, des Grabes harrt die Gier,

O helle Mitternacht, der Fackel weih ich hier

Des Lebens großen Traum, den Speer und Spieß zerfetzte.

Mein heißes Auge späht in deine tiefen Schauer,

Es ringt die leere Hand, die zitternd allerwärts

Gesucht, getastet hat, nach deines Rates Erz,