Das Schwert

Einst hat mir einer, der ein blankes Schwert getragen,

Voll Hohn ob meines dürren Stolzes prophezeit:

Nichts wirst Du sein! in Deiner Zukunft leeren Tagen

Harrt Deiner Reue nur um die Vergangenheit.

Der Ahnen reines Blut wird in Dir schal und trocken,

Dein schwacher, träger Leib bricht unter jeder Last,

Gekrümmt vom Fieber wirst Du an dem Fenster hocken,

Dieweil vorüber wogt des goldnen Lebens Hast.