Sie hauchen ihrer Seele Balsam in den Schatten,

Und auf den Spiegel streut das Zwielicht, auf den matten,

Wie feuchter Augen Schimmer seinen Widerschein.

Nur nebenan die Wanduhr in der finstern Kammer

Tickt unablässig ruhelos denselben Schlag,

Die bleichen Schatten peinigt sie mit ihrem Hammer,

Die Stunde nagelt sie an den versunkenen Tag.

Ein letzter Strahl dringt durch das Fenster, durch die Falten

Des halbgeschlossenen Vorhangs in den Saal, es scheint

Hier drinnen alles zu ersterben, zu erkalten,