3. Bändchen: In der freien Natur.
Zwecke der Kunststudien im Freien. Perspektive. Spiegelung. Hell und dunkel. Unser Sehen. Vom Gedankenmittelpunkt. Die Linien der Landschaft. Licht und Schatten. Die Farbe. Einfluß der Farbe auf unser Gefallen. Von der Eigenart des Künstlers und auch anderer Leute. Wahl des Standpunktes u. a. Menschen, Tiere u. dgl. Maltechnik. In ihren Mitteln beschränkte Techniken. Einfluß des Zweckes einer Landschaftsdarstellung. Naturstudien des Plastikers. Naturstudien des Kunstgewerblers. Naturstudien des Laien.
4. Bändchen: Wandern und Skizzieren.
Vorwort. Wandern und Skizzieren. Skizzen: Ortsbilder, Ortsgrundrisse, Straßen, Hausgrundrisse, Bauernhäuser, Stadthäuser, Hauseinzelheiten, Haus und Grün, Rathäuser, Türme u. dgl., Kirchen, Friedhöfe u. dgl., In Dorf und Feld, Gerät und Möbel, Wappen, Monogramme u. dgl.
5. Bändchen: Von alter zu neuer Heimatkunst.
Die Entdeckung der alten Heimatkunst. Wie unsere alte Heimatkunst entstand und unterging. Heimat und Bauernhaus. Heimat und Bürgerhaus, Kirche usw. Heimat und Hausinneres. Wie unsere alte Heimatkunst unterging. Reformgedanken der letzten Jahrzehnte. Der Gedanke der neuen Heimatkunst. Der Heimatkunstgedanke und die anderen Reformgedanken. Kann der Heimatkunstgedanke eine Modelaune sein? Der Weg zu neuer Heimatkunst. Ist neue Heimatkunst denkbar? Wie gehen wir den Weg zu neuer Heimatkunst? Heimatschutz. Unserer Väter Werke als Vorbilder. Wie lernen wir von alter Heimatkunst? Studium der heimatlichen Natur. Studium im heimatlichen Volkstum. Was ist zu erwarten und was ist schon geschehen? Bemerkungen zu den 73 Abbildungen.
Die Gegenwart, Berlin:
Als „Anleitung zu Kunststudien beim Spazierengehen“ habe ich ein trefflicheres Werk noch nicht kennen gelernt, da keines so durchsichtig in Aufbau und Methode, keines so leichtverständlich und wahrhaft unterhaltend und doch so umfassend zugleich war. Ich möchte das handliche kleine Werkchen in keinem deutschen Hause missen. Besonders Lehrer und Volksbildner, wie alle, die irgendwo und wie einmal dazu kommen könnten, in Gemeinde und Staat über Fragen der Baukunst und Heimatkunst mitzureden, zu raten und zu bestimmen, sollten das Lesen dieses Bändchens und das dringendste Weiterempfehlen nicht versäumen; sie werden viel Segen damit stiften und sich um die Heimatschönheit verdient machen.
Die Grenzboten, Leipzig:
Die „Kunstwanderbücher“ haben für unsere Bestrebungen auf dem Gebiete der Heimatkunde und Heimatkunst einen ganz besonderen Wert, weil sie ohne jede Vorbereitung von jedem einzelnen auf ihre Richtigkeit geprüft werden können. Man braucht nur auf die Straße oder vor die Stadt zu gehen, dies oder jenes Kapitel durchzulesen und dann selbst zu beobachten und die Augen richtig aufzumachen. Auf Schritt und Tritt stoßen wir auf Gegenstände, seien es Bauten oder Naturgebilde, die wir nach den Schwindrazheimschen Bemerkungen ganz anders zu beurteilen vermögen wie vielleicht bisher. Und darin liegt eben der große Gewinn und die Freudigkeit, etwas selbst zu sehen und zu entdecken, was man früher nicht beobachtet hat.