Tägliche Rundschau, Berlin:

Der besten einer, die für die Achtung vor unserer heimischen Kunst auch in ihren unscheinbarsten Äußerungen eintreten, ist Oskar Schwindrazheim. Nun will er in einer Folge von „Kunstwanderbüchern“ eine Anleitung geben „zu Kunststudien im Spazierengehen“. Wer in Deutschland reisen will, sollte sich von einem Cicerone wie Schwindrazheim zuvor sagen lassen, was es da alles zu sehen gibt.

Die Lehrerin in Schule und Haus, Leipzig:

Man weiß nicht recht, wem man’s am meisten ans Herz legen soll; dem Vater, der seinen Kindern Sonntags die Vaterstadt zeigt, um sie ihnen lieb und wert zu machen? dem Lehrer, der in Heimatkunde unterrichten soll? den Vätern der Stadt, die berufen sind, ihre alte Schönheit zu schützen und neue Schönheit zu schaffen? oder dem jungen Menschenkinde, das gern auf eigene Faust Entdeckungsreisen macht? oder dem alternden Junggesellen, der einsamen alten Jungfer, um ein freundliches Licht in ihre Seele zu werfen? Ihnen allen, und all denen auch, die ich nicht genannt, möchte ich das Büchlein ans Herz legen.

Wandern und Reisen, Freiburg i. Br.:

Mit einer Fülle neuer Anregung und geschärfter Genußfähigkeit treten wir den Heimweg an und sind den drei Bändchen, die uns so sehr bereichert, von Herzen dankbar. Wir wünschen recht vielen unserer Leser ein gleiches und deshalb empfehlen wir ihnen warm den Ankauf derselben.

Goethes Faust.
Erster Teil.

Mit Bildern und reichem Buchschmuck
von
Ernst Liebermann.

Gebunden in Geschenk-Einband M. 6.—
Vorzugs-Ausgabe auf Büttenpapier M. 12.—
Luxus-Ausgabe in Pergament-Band M. 20.—