Denn das ist deutschen Waldes Kraft,

Daß er kein Siechtum leidet,

Und alles, was gebrestenhaft,

Aus Leib und Seele scheidet.

Daß ich wieder singen und jauchzen kann,

Daß alle Lieder geraten,

Verdank ich nur dem Streifen im Tann,

Den stillen Hochwaldpfaden.«

(Scheffel, Aventiure.)

Solch ein stiller Hochwaldpfad, über den die knorrigen Wurzeln laufen, führt mich in die harzduftige, grüne Tiefe, und ein Singen und Jauchzen geht mir durch die Seele, doch es schweigen meine Lippen und leise ist mein Gang. Nur ab und zu knistern die Nadeln oder ein Ästlein unter den Reifen des Rades, welches ich führe.