Abb. 12
Obersilberbach, von links nach rechts Eselsberg, Spitzberg (995 m), Plattenberg, Härtelsberg (986 m), Pferdhuth

Abb. 13
Lichtung im Filzbruckwald. Der Zwieselbach

Im Sinnen und Betrachten ist unmerklich die Höhe erklommen worden. Schon schimmern durch das lichtüberflutete Gehölz die Dreirainsteine. Geheimnisvoller Zauber webt um die alten Steine, liegt im morgenfrischen Wald. Sonnenstrahlen stehlen sich herein, spiegeln Regenbogenfarben in die nebeldampfende Luft und lassen im Gras und Beerengestrüpp Tautropfen diamanten sprühen. Und doch betritt der Fuß schon fremdes Land, erinnert der Wegebalken drohend, daß es noch gar nicht lange her ist, als hier im herrlichen Waldgebiet die verbündeten Wachtposten sich mißtrauisch gegenüberstanden, und niemand diese scheinbar unverständliche Maßnahme verstehen konnte. Der Sklavenvertrag hat die Binde von den Augen gerissen, Feindesland sollte das urdeutsche Gebiet werden, das deutscher noch als das eigene Vaterland, deutsch in seinen Ortsnamen, in seiner Bevölkerung, in seinem ganzen Wesen. Nun ihr Machthaber in Paris und wo sonst überall noch welche sitzen von unseren vielen Feinden auf der ganzen Welt, ihr habt euch alle verrechnet. Niemals wird uns Deutsch-Böhmen vergessen, wird nur stärker sein Deutschtum empfinden, und hoffen, hoffen!

Abb. 14
Der Hausberg (715 m) bei Graslitz

Abb. 15
Das Markhausental

Abb. 16
Blick auf Klingenthal vom Bartelsberg aus