Geht dir’s wohl, so gedenk’ an mich,

Geht dir’s aber traurig, so kränket es mich.

Vom Herzen bin ich froh, wenn’s mir und dir wohl geht,

Obgleich mein junges Leben in Trauern steht.

(Wittgendorf.)

Häufig wird in den Liebesliedern die Ich-Form aufgegeben. Der Liebesstoff wird balladenartig behandelt. Als ein Übergang zu dieser Form kann folgendes Lied angesehen werden:

Warum bist du denn immer so traurig? Weil alles über mich geht.

Drum laß ich den lieben Gott walten, der alles am besten versteht.

So schön wie eine Rose, die fein am Stengel dort steht,

So schön ist auch ein jung’ Mädel, wenn es im Grünkränzel geht.