3. Das Vorkommen bei Taucha. Es werden folgende Orte genannt: Stünz, Mölkau, Schönefeld, Abtnaundorf, Mockau, Heiterer Blick, Sommerfeld, Thekla, Taucha, Plösitz, Panitzsch, Gerichshain, Beucha, Sehlis, Döbitz, Gottscheina, Pehritzsch, Gordemitz, Weltewitz.

Schon vor 1900 konnten zwischen Taucha und Leipzig Trappen brütend nicht mehr nachgewiesen werden. Länger haben sie sich nordöstlich von Taucha gehalten. In der Nähe des Ortes Pehritzsch brütet vielleicht jetzt noch dann und wann ein Paar. Von einem regelmäßigen Brüten kann aber nicht gesprochen werden. 1923 und 1924 sollen wieder Gelege aufgefunden worden sein.

4. Das Vorkommen bei Wurzen. Nördlich von Wurzen (Nischwitz, Thallwitz) hat die Trappe früher gebrütet. Von einem gegenwärtigen Vorkommen ist nichts bekannt.

Abb. 2 Trappenmännchen vor einer Trappgans balzend

(Aus dem Leipziger Naturkundlichen Heimatmuseum)

5. Das Vorkommen bei Mautitz. Genannt werden die Orte: Weida, Mautitz, Ganzig, Bornitz, Borna, Canitz. Der Brutplatz lag zwischen Mautitz und Borna. Die Trappen sind seit etwa fünfundzwanzig Jahren ausgestorben. (Nach Aussagen alter Bauern.)

6. Das Vorkommen von Sahlassan. Die Trappen brüteten auf der Höhe 121 zwischen Sahlassan, Paußnitz und Görzig und sind dort vor fünfzehn bis zwanzig Jahren ausgerottet worden. Von dort und vielleicht Mautitz her sind Streichende geschossen worden bei: Terpitz, Schönnewitz, Reußen, Rügeln, Zaußwitz, Clanzschwitz, Leckwitz, Laas und Cavertitz.

II. Das jetzige Vorkommen bei Großenhain:

7. Das Vorkommen bei Roda. Während der Brutzeit halten sich die Trappen zwischen Weißig, Roda, Colmnitz, Bauda, Wildenhain auf.