Wenn er ab und zu nicht säuft.«
Im Kampf gegen Rost und Falten hat der Bergmann seinen Mann gestellt! Der Bergmann ist ja allezeit eine fröhliche Haut gewesen! Bergmusikanten zogen schon vor alters mit ihren eigenartigen Instrumenten mit ihren Liedern und Bergmannsreyhen durch das Land, und mit ihnen ging die Fröhlichkeit und lachte in den Stuben und unter der Linde. Zwischen Betstube und Glockentürmlein, zwischen Orgeltönen und Glockenklang die Gaststube, alles in einem Hause, gerade wie in einem rechten Menschenherzen, im deutschen Herzen, im Bergmannsherzen Andacht und Frohsinn, Sehnsucht und Lust, Weltflucht und Weltsucht wundersam nebeneinander wohnen!
Abb. 3. »Alte Hoffnung Gottes« Kleinvoigtsberg. Betstube im Huthaus
Der Weinstock klettert am Spalier der Wand empor und belebt mit seinem Grün das anmutige Bild des alten Huthauses.
Im Verwaltungshause der Grube wird eine Inschrifttafel vom Jahre 1861 aufbewahrt, welche früher im Huthause hing und auf einen Umbau hinweist.
»Von neüem haben sie mich hergestellt
Dieweil sie gehn ins frische Feld.
Mit dieser Hoffnung und mit der Zeit
Erwartet man die schöne Ausbeut.«