van den avond tot den morgen:

ja, wie der in zijn liefs armen leit,

waarom zoo wil hij zorgen?

Ja, wie der in zijn liefs armen leit,

waarom zoo wil hij dan nog treuren?

daar gaat er zoo menigen vromen landsknecht,

het mag hem niet gebeuren.

Und noch merkwürdiger ist, dass in den neueren Sammlungen für’s Volk immer noch einzelne alte Lieder wieder gedruckt wurden.

Doch dieser geringe Zusammenhang mit der älteren Volkspoesie hörte endlich fast ganz auf, und alles alte Gute wie alles alte Schlechte verschwand gleichmäßig vor dem herrschenden modernen Geschmacke. Eine Volkspoesie in dem frühern Sinne ist jetzt weder in Holland noch in Flandern und Brabant vorhanden; wenn der Holländer singt, so hat er nichts als einzelne gute Lieder der neuesten gefeierten Dichter und übersetzte Operntexte des Auslandes, und der Vlaming singt lieber französisch, obschon ihm durch den Willemsfond eine billige Gelegenheit geboten ist, sich der alten vaterländischen Lieder zu erfreuen.

Von einer gewissen Bänkelsängerei, wie sie sich überall in den Niederlanden noch kund gibt, lässt sich wenig Ersprießliches für Wiederbelebung der Volkspoesie erwarten. Auch früher, im 17. und 18. Jahrhundert, sangen die Bänkelsänger, ihre Erzeugnisse sind aber sehr unbedeutend. Hieher gehört z. B. das Lied vom ewigen Juden, der in England gesehen worden ist: