en blijft in eeuwigheid altijd bij mijn,
laat u de zorg voor mij zijn aanbevolen!
mijn hart is teêr, maar zal niet dolen,
zoo gij ’t hoedt, o heer.
Holländisch: De Smakelyke Vermakelyke Minnebroers Sak, Amsterdam 1799, bl. 125–128.—Dr. 3, 2. fehlt Davids ouden—4, 4. soberlijk (sober)—6, 9. eis—9, 2. wereldsche.
Wie die Perle im Schlamme liegt das reine schöne Lied mitten im Schmutze von Liedern voll der frechsten Gemeinheit und rohesten Sinnlichkeit. Es scheint der Mitte des 17. Jahrhunderts anzugehören und einer besonderen Richtung der religiösen Poesie wie sie etwas früher in Deutschland hervorgerufen wurde durch die beiden wunderbaren Lieder Philipp Nicolai’s vom J. 1598: Wie schön leucht uns der Morgenstern, und: Wachet auf! ruft uns die Stimme. Vgl. Gervinus, Gesch. der deutschen Dichtung 4. Aufl. 3. Bd. S. 37. 38.
Le Jeune, Volkszangen 1828. bl. 41. kennt unser Lied, stellt es aber andern geistlichen gleich, aus denen der Mangel eines guten Geschmacks, besonders wegen Eiumengung fremder Wörter, hervortritt.
Snellaert hat es aus den Hor. belg. 2, 55. aufgenommen bei Willems Nr. 204. In Betreff der griechischen Beiwörter des Erlösers in Str. 2 und 8 bemerkt er, dass in einigen Kirchen vor Weihnachten eine Octave gefeiert wird, worin während der Predigt und des Lobgesanges ein Transparent auf dem Hochaltare ausgestellt ist und dass darin täglich ein Attribut des Heilands, der Bibel entlehnt, angezeichnet steht. Zu diesen Attributen gehören die hier vorkommenden Beiwörter.
Jos. Alb. Alberdingk Thijm hat in die mit seinem Bruder herausgegebenen “Oude en Nieuwere Kerst-Liederen” (Amst. 1852) unser Lied unter Nr. 32 aufgenommen. Da es ihm lediglich auf kirchliche Zwecke ankam, so hat er sich allerlei Änderungen erlaubt. Str. 6 und 7 hat er in Eine verschmolzen u. Str. 8 ganz weggelassen. Hie und da hat er ganz neue Verse gemacht: