¶ 2, 3. richten nämlich den ganc—3, 5. cruit ende wijn, Kraut und Wein, ein altes Symbol zur Bekräftigung feierlicher Übergaben, Verträge und Bündnisse; s. meine Anmerk. zu Theophilus I, 265. S. 41—4, 1. und 19, 4. daden, thun, sehr alte Form, auch bei Kiliaen als alt bezeichnet—5, 3. drade, mhd. drâte, schnell—6, 2. leiden, führen—7. So auch in anderen Liedern, z. B. Uhland Nr. 74. B. Str. 10—7, 3. scheidel, schele, Scheitel—8, 1. boren, nd. bóren, heben—9, 4. wrinschen, wiehern—10, 4. rammelen, rasseln—11, 4. deren, schaden—13, 3. nade, nahe bei—14, 3. risch, tapfer, vgl. Teuthonista unter dail—14, 4. wreken, rächen—16, 3. node, ungern—17. Auch sonstwo, z. B. Uhland Nr. 75. A. Str. 11—17, 3. Als Lussewine dem Degener einen Schleier über’s Gesicht geworfen hatte, stürzte der jüngste Bruder auf ihn, und gab ihm einen Händedruck und Kuss—18, 4. vout (Hs. foltt) Gewölbe, Keller, ital. volto, frz. voûte.

¶ Nr. 6.

Brennenberg.

Op die wijs alst beghint.

1‘In enen boomgaert quam ic ghegaen,

daer vant ic schone vrouwen staen,

si plucten alle rosen. :|:

2Mijn dochte, dat mijn den hemel ontsloot,

doe mijn die schoon een cranselijn boot