met singhen, met springhen, met groot jolijt

maken si menich ruiter sijn gheldeken quijt.

Volkslustbarkeiten.

Außerdem boten nun noch vielfache Gelegenheit zum Singen die vielen Volkslustbarkeiten dar. Wem sind sie, namentlich die niederländischen Kirmessen, nicht bekannt aus den lebendigen Schildereien der niederländischen Maler des 17. Jahrhunderts? Da ging es lustig zu, da freute sich Jung und Alt, und der Gesang durfte nicht fehlen: manches Lied unserer Sammlung ist gewiss bei solchen Gelegenheiten gesungen worden. Diese Volkslustbarkeiten begannen mit dem ersten Tage des Jahres und gingen bald unter diesem, bald unter jenem Namen, bald allgemein, bald an besonderen Orten das ganze Jahr hindurch. Was Adrianus Poirters vom verlorenen Montage[6] sagt, galt mehr oder minder von allen solchen verlorenen Tagen. Er sagt in seinem “Masker vande wereldt” (12. druck, t’Antw, 1688—die Approbatio ist v. J. 1646) bl. 167: man soll sich hüten zu gehen,

daer men den verloren maendag viert,

daer een vaentjen hangt en zwiert,

daer men heele potten drinkt,

daer men in ’t prieeltjen klinkt,

daer men met den bierbas vrijt,