Abb. 150. Heimkehr. Aus dem „Sonntag“. 1861. (Zu [Seite 83].)
Abb. 151. Titelkopf des „Daheim“.
Nach der Originalzeichnung im Besitz der Verlagshandlung. 1863. (Zu [Seite 84].)
Abb. 152. Kleinhandel. 1856. Aus „Neuer Strauß fürs Haus“. 1864.
Verlag von Velhagen & Klasing in Bielefeld und Leipzig. (Zu [Seite 85].)
In den letzten fünfzehn Jahren ging der Altmeister fast jährlich nach Bad Boll in Württemberg, zu den hoch bedeutenden evangelischen Pfarrern Blumhardt, Vater und Sohn. Hier in der herrlichen Luft, in so anregendem und ihn besonders interessierendem Verkehr mit diesen beiden Männern und mit so manchem, der das Gleiche wie er suchte, erfrischte und stärkte er sich immer für die lange Winterszeit, die ihm besonders viel schlaflose Nächte brachte. In einem Briefe vom 18. Mai 1880 schreibt er aus Boll: „Vor acht Tagen sind wir hier angekommen und haben seitdem die wundervollsten Frühlingstage durchlebt. Ich bewohne ein Eckzimmer in schönster Lage, und vom ehrwürdigen Gipfel des Hohenstaufen und des Rechberg, wie aus dem nahen Eichenwald weht eine so erfrischende, balsamische Luft mir entgegen, daß man sie mit Entzücken einatmet, dazu mittags und abends die Gesellschaft des höchst geistvollen Christoph Blumhardt und einiger sehr interessanter Persönlichkeiten — Herz! was willst du mehr? Ich fühle mich hier sehr glücklich und danke Gott dafür. Könnten nur alle die Lieben da sein, die ich mir herwünschte, sie würden sich mit mir freuen!“ — — In einem Briefe vom 4. August 1882 schreibt er ebendaher: „— — hier in Boll bin ich in einer Stimmung, die mich an Uhlands Gedicht ‚Die verlorene Kirche‘ erinnert, welches Kietz mir vor einiger Zeit zufällig vorlas und das ich im Schlußblatt zum ‚Täglichen Brot‘ (siehe [Abb. 159]) im Sinn hatte. Boll hat nach außen und innen etwas davon! — — — befinde ich mich doch so, daß ich ganz zufrieden bin, und die mannigfaltigen geistigen Anregungen geben täglich reichen Stoff zum Nachdenken und Besprechen.“ —
Abb. 153. Johannisfest. Aus „Neuer Strauß fürs Haus“. 1864. (Zu [Seite 85].)
Abb. 154. Erstes Ofenfeuer. Aus „Neuer Strauß fürs Haus“. 1864. (Zu [Seite 85].)