»Ach, Majestät!« antwortete Max immer verlegener, »meine Untertanen! … Da stehen sie alle.« Er wies auf seinen Adjutanten und rief:

»Großzang, Graf aller Hautflügler, mein letzter Untertan und Flügeladjutant.«

Großzang verneigte sich tief.

Max bemerkte, daß die Königin ihn nicht recht verstand. Er hielt es also für nötig, ihr die bemerkenswertesten Taten seines Lebens zu erzählen; so fing er denn an:

»Teuerste Majestät! Unter uns können wir ja ohne Umstände reden. Ich bin ein armer, entthronter Kaiser, ein Fürst ohne Volk und Land, und ich kann nicht umhin, dich in der glücklichen Lage einer wahren Königin zu beneiden. Bedient, geachtet und angebetet lebst du inmitten deines Volkes!«

Bei diesen Worten verzog die Königin den Mund, neigte sich zu Max und sagte ganz vertraulich:

»Königin? Ich bin es und bin es nicht!«

»Du bist es! Ich wollte, ich könnte so wie du regieren!«

»So, so? Was würdest du dazu sagen, wenn du den lieben, langen Tag Eier legen müßtest?«

Bei dieser Bemerkung wurde Max trotz seiner schwarzen Haut ganz rot vor Entrüstung.