»Wieviele Augen habe ich also?«
»Komm her, ich zähle sie. – Eins, zwei, drei … So jetzt. – Das eine von deinen beiden zusammengesetzten Augen hat sechzig Felder.«
»Da hätte ich im ganzen hundertzwanzig Augen?«
»Nein, du zählst deine einfachen Augen nicht mit.«
»Ich habe auch noch einfache zu den zusammengesetzten? Genügen die hundertzwanzig nicht?«
»Keineswegs; mit den hundertzwanzig bist du wohl imstande, mit einem Blick alles ringsum wahrzunehmen, aber die nächsten Gegenstände kannst du mit ihnen nicht klar unterscheiden. Wenn du mich ansiehst, tust du es mit den einfachen Augen.«
Man denke sich, mit welchem Forscherblick jetzt Max Fuska aufs neue betrachtete. Richtig, auf Fuskas Scheitel entdeckte er im Dreieck gestellt drei helle, sanfte Äuglein, die in Perlmutterglanz leuchteten.
»Rechnet man alles in allem«, zählte Max tief aufatmend, »so besitzen wir hundertdreiundzwanzig Augen.«
»Es ist so, ganz richtig!«