»Und dies Knäulchen«, so sagte Fuska überlegen, »das nennen die Menschen irrtümlich ein Ameisenei.«

»Kann schon sein«, sagte Max. »Wie ist es nur möglich, daß ich mich gar nicht daran erinnere, das alles getan zu haben!«

»Das glaube ich gerne, in jener Zeit war dein Körper unentwickelt und dein Verstand erst im Werden.«

Diese Begründung leuchtete Max wohl ein.

Eigentlich, so dachte er sich, machen auch die Menschen eine Reihe von Verwandlungen durch, von der Zeit an, wo sie als kleine Wickelkinder mit rotem Köpfchen und dickem Bäuchlein zur Welt kommen und gepäppelt werden müssen, bis zu ihrem vollkommenen Zustand, wo sie Schnurrbart und Backenbart tragen. In diesem Augenblick gab es eine neue Überraschung.

Jene geflügelte Ameise war inzwischen mit Eierlegen fertig geworden. Nun sah man sie im Winkel dort mit einer, wie es schien, schmerzhaften Arbeit beschäftigt, denn sie strich sich gewaltsam heftig mit den Beinen über den Rücken und stöhnte laut dabei:

»Ach, ach, ach!« Mit den Beinen stieß und drängte sie ihre vier geöffneten Flügel, bis es schließlich gelang, sie abzureißen. Dann seufzte sie tief auf und stöhnte erleichtert: