So ging sie, gefolgt von den übrigen zum Ameisenhaus zurück und nahm dabei einen auffallend taktmäßigen Schritt an, als ob sie Bedenken trüge, ordentlich aufzutreten.
»Weshalb geht sie denn so tolpatschig?« fragte Max seine Nachbarin.
Ja er spottete sogar über seine gute Pflegerin und sprach:
»Ei! ei! Frau Fuska hat, scheint's, Hühneraugen an den Füßen oder gar Frostbeulen im hohen Sommer, so zaghaft trippelt sie dahin.«
8. Die Überführung der Schlange.
An der Haustüre hielt Fuska an und berechnete laut: »Die Entfernung vom Wurm bis hierher beträgt nach meiner Schätzung hundertzwanzigmal meine Körperlänge.«
In Max dämmerte mit Beschämung das Verständnis auf, warum Fuskas Art zu schreiten so eigentümlich gewesen war.
»Wenn ich gut achtgebe, wie tief ich jetzt abwärts steige, wird es nicht schwer sein, die genaue Richtung zu finden. Frisch ans Werk«, so schloß sie jetzt mit aufmunterndem Wink. Nun schritt man vorsichtig abwärts, bis Fuska bestimmte: »Hier an dieser Stelle beginnen wir den Schacht. Während ich mit der Hälfte von euch grabe, schafft ihr andern sofort das abgegrabene Erdreich weg.«
Max verstand genau, um was es sich handelte.