Es war Fuska.

»Ums Himmels willen!« rief Max zum Tode erschrocken, – grauenhaft! – er mochte es gar nicht ausdenken, welch schauerliches Unheil er in seinem wilden Eifer beinahe angerichtet hätte.

»Ach, verzeihe«, stammelte er entschuldigend, »ich war so im Zuge, und schau dich hier nur mal um!« Mit Staunen und Grauen betrachtete sie die Köpfe der Feinde. Nicht einer war entkommen.

»Laß mich nur machen«, fuhr Max eifrig fort; dann lief er suchend umher und sammelte vor dem Eingang elf feste Tannennadeln. Auf jede spießte er einen abgebissenen Kopf und pflanzte sie wie Pfähle nebeneinander vor dem Tore auf.

»Künftighin«, meinte er, »werden sich's die Raubritter überlegen, uns anzugreifen, wenn sie diesen Gartenzaun vor unserem Hause betrachten.«

»Sie werden trotzdem wiederkommen«, sagte ernst Fuska, »die Roten sind unversöhnliche Feinde. Morgen erleben wir einen neuen Angriff.«

Aus der Ferne hörte man schon seit einiger Zeit Rufe. Sie kamen näher und wurden immer lauter. Es war Maxens siegreiches Heer, das von der Verfolgung zurückkam. Als diese Tapfern ihren Führer neben den aufgespießten Feindesköpfen sahen, brachen sie in hellen Siegesjubel aus, der kein Ende nehmen wollte.

»Hurra! Hurra! Es lebe der Held mit der weißen Fahne! Butziwackel lebe hoch! Unser General Butziwackel dreimal hoch!«

Wie ein Donner rollte das Freudengeschrei der Sieger über das Schlachtfeld. Max legte heute zum erstenmal mit hoher Genugtuung sein rechtes Vorderbeinchen an seine Fahne, dachte dabei an seine Mutter und murmelte leise und tiefbewegt: