[Geburt vergl. [Nr. 74]; Taufe [Nr. 66]; [74]; [127]; Einsegnung der Wöchnerin [Nr. 7]; [74]; [127]; Sittlichkeit [Nr. 135].]

Eheleben.

14) K., 340. Diesse Hertzogin Catharina [von Braunschweig, geb. Prinzessin von Pommern] ist so groß gewest, das Hertzog Heinrich [ihr Gemahl] jr kawm an die Axeln gereicht, und wie es ein zorniger Furst war, wan er bisweilen auff sie bewogen was und sie villeicht schlagen wolte, hat sie ine in die Arme gefangen und so lange gehalten, das er müste Fried zusagen; sunst ist eine verstendige Furstin gewest. [c. 1485.] [Vergl. [Nr. 110].]

Namengebung.

15) K., 402. [Herzog Georg von Pommern stirbt 1531.] Sein Gemahel aber, die Marggrafin, was schwanger; die gepur darnach aufn Winter eine Tochter, die wurt Georgia geheissen nach der Art der Pommern, die die Tochter, so nach dem Vater geporn werden, nach dem Vater nennen pflegen.

Leiche.

16) K., 229. Anm. 2. Umb diesse Zeit [1388] haben die Sundischen den Rat ausgetrieben, darum das sie der Gemein zu viel auffgelegt und nicht haben ringern wollen, seint aber mit Eren widdereingesetzt; und einen Burgermeister, der im Elend gestorben, hat seine Freuntschafft tot in seine Stette gesetzt, anzuzeigen, daß er unschuldig vertrieben.

17) K., 246/7. So gewunnen die Sundischen und Gripswaldischen das Schloß [zu Usedom] und fingen sehzehen von den, die da hetten bey dem Totslag gewest, und fischeten den Marschalk, [der ertrunken war] widder auff und fhureten sie gein Sunde und bunden inen Pferde an die Fusse und slepften sie in der Stat ummeher, darnach haben sie alle gerichtet. Den Marschalk haben sie auch also tot noch aufs Rat gelegt. [Vergl. [Nr. 141].]

Begräbnis.

18) K., 301. Als Hertzog Otto [von Stettin, der Letzte seines Stammes] begraben wurt, warff er [Albrecht Glinden, Bürgermeister von Stettin] ime Schilt und Helm hinnach in das Grab und sagte: »da leit unser Herschafft« und wolte also das Land auff den Marggrafen [von Brandenburg] fhüren. Aber ein Edelman, Hans Eickstette, spranck in das Grab und holete Schilt und Helm widder heraus und sagte: »Nein, nicht also! wyr haben noch erbliche, geborne Herschafft, die Hertzogen von Pomern und Wolgast. Denselben gehört der Schilt und Helm zu!« Und hat sich mit den andern Edellewten vereinet, das sie Hertzog Erichen und Hertzog Wartislafen von Pomern und Wolgast den Schilt und Helm prachten mit Erpietung ires Gehorsams. [i. J. 1464.]