19) K., 414. In den Stetten und Dorffer, wan sie einen zu Grab beleiten, so suchen sie keine schwartze Kleider darzu, sonder je besser und bunter sie sie haben, sonderlich die Frawen, je lieber sie sie anthun. [Vergl. [Nr. 7]; [74]; [127].]

Die Wohnung.

Wand.

20) K., 369. [Die Herzogin von Pommern wird i. J. 1503 krank.] Etlich sagen, das sie zu Ukermunde solle in ein Gemach gekhomen sein, das newlich gekalket war, darvon ir der Dampff umbs Hertze geslagen. Und ist die Lenge darvon gestorben. [Vergl. [ Nr. 25] ff.]

Turmzier.

21) K., 272. So stund auf dem Torm, der auffm Sloß ist eine Gans von eitelm Golde, dieselbige lies der Khonig [Erich von Dänemark] in der Nacht abnehmen. [Es handelt sich um ein ungenanntes Schloß in Schweden i. J. 1434.]

Turmnamen.

22) K., 278. [i. J. 1442.] Davon ist noch gebawt der Torrn »kike in die Marke«, davon man sagt: »kyck in die Marke, trawre nicht! Marggraff Fridrich der thut dir nicht.« [Vergl. [ Nr. 24].]

Burgbau.

23) K., 291. Das Schloß Marienburgk... sol so herlich ein groß, wolgebawet und veste Schloß sein, das es in gantz teutzschen Landen und allen umbliegenden Khonigreichen kein gleichen hat, und ist des gantzen Ordens in Preussen Hertze und Krafft gewest.