[93] Hiernach sind meine Angaben im Jahrg. 1900 S. 136 zu berichtigen. Ich glaubte damals noch, das Gerät, das ich inzwischen als Ständer für die Kaffeebrenntrommel erkannt habe, für eine besondere Art von Bratspießständer halten zu müssen.

[94] Dieses Stück ist bereits von Meringer a. a. O. XXI, S. 140, Fig. 168 abgebildet worden.

[95] L. Beck, Die Geschichte des Eisens. II, 467. (Braunschweig 1893–1895) bildet in Fig. 167 einen in reicher Schmiedarbeit ausgeführten venetianischen vierbeinigen Feuerbock vom Jahre 1577 ab, der auf der Spitze seiner beiden Seitenbügel je einen Eisenkorb trägt, der zwischen denen auf unseren Fig. 10 und 27 ungefähr in der Mitte steht. Beck glaubt, dieselben hätten zur Aufnahme von Kohlenpfannen gedient, mir scheint aber eher, daß sie zum Tragen der Kienspähne bestimmt waren.

[96] Vgl. Grimm W. B. II, 309. Artikel »Bratbock«.

[97] Meine Anm. 14, Jahrg. 1900 S. 168 wollte nicht den von Meringer als zugehörig angenommenen zweiten dreibeinigen Bock, sondern nur die horizontale, also beiderseitig erhobene Lage der Holzscheite in Frage ziehen.

[98] J. H. Schlegel, Sammlung zur Dänischen Geschichte. II, 3, 82. Wie weit die Jahrg. 1900 S. 180 benützte Angabe, daß es im germanischen Norden nie Feuerböcke gegeben habe, bezüglich der allgemeinen Verbreitung des Gerätes durch diese Notiz in Frage gestellt wird, kann ich hier leider nicht entscheiden.

[99] Abgebildet in »The South Kensington Museum. Examples of the works of art in the museum and of the decorations of the building with brief descriptions.« London, 1881. I, Taf. 43. Vgl. auch L. Beck, Die Geschichte des Eisens. II, 319 und 466 und Gg. Hirth, Das deutsche Zimmer der Gothik und Renaissance, des Barock-, Rococo- und Zopfstils. 3. Aufl. München 1886.

[100] Vergl. »Collection Georg Hirth.« II. Abt. Nr. 1073.

[101] Vergl. Meringer, »Das volkstümliche Haus in Bosnien und der Herzegowina« i. d. Wissenschaftl. Mitt. aus Bosnien u. d. Herzegovina. VII. 1900. S. 255. Fig. 11.

[102] Vergl. die oben S. 105 erwähnten Abbildungen.