Königtums wuchs, wurde die städtische Selbstverwaltung mehr und mehr

eingeschränkt.

In England sind die Städte teils auf keltischen, teils

auf römischen Ursprung zurückzuführen. Sie besaßen in der

angelsächsischen Zeit eine seltene Freiheit und Selbständigkeit, berieten

ihre Angelegenheiten in eigner Versammlung und standen unter

Burggrafen. Innerhalb der städtischen Bevölkerung haben sich schon früh

Vereinigungen (Gilden) gebildet, welchen die Pflicht gegenseitiger

Rechtshilfe und der Blutrache oblag. Diese Gilden hatten Statuten und

eigne Vorsteher. Nach der Eroberung Englands durch die Normannen wurden