»Jetzt höre ich seine Schritte bis hier herunter. Sie werden heftiger und unruhiger. Er ist so einsam. Als ich ihn in Hadjatsch unter den Generalen sich verbeugen und verbeugen sah, konnte ich nur denken: wie er doch einsam ist!«
»Kommt der kleine Holsteiner mit dem Leben davon, dann wird er sich allzeit der Schritte erinnern, die wir heute nacht hörten, und wird diese Herberge allzeit die Gethsemane-Feste nennen.«
Der Fähnrich nickte Beifall und antwortete:
»Gehen Sie in den Stall hinauf, Herr Major, und suchen Sie eine Stunde Ruhe und Schutz zwischen den Pferden. Und dort können Sie durch die Wand den König besser hören und über ihn wachen.«
Danach begann der Fähnrich mit lauter Stimme zu singen:
»Befiehl du deine Wege …«
Der Holsteiner ging über den Hof in den Stall zurück, und mit der Zunge vor Frost stotternd, stimmte er mit dem anderen ein:
… »Und was dein Herze kränkt
Der allertreusten Pflege
Des, der den Himmel lenkt …«