»Ohaho, Ohaho!« antworteten die Kosaken im Sturm, und es war schon späte Nacht.

Der Holsteiner duckte sich zwischen die beiden Pferde hinein und horchte so lange, bis die Müdigkeit und der Schlaf seinen Kopf beugten. Erst gegen Morgen wurde er von einem Lärm geweckt. Er sprang ins Freie hinaus; der König stand schon auf dem Hof und betrachtete das als Sonnenuhr ausgestellte Schwert.

Am Tor hatten sich die Kosaken versammelt, aber als sie die unbewegliche Schildwache sahen, schauderten sie abergläubisch zurück und dachten an die Gerüchte von den Zauberkünsten der schwedischen Soldaten gegen Hieb und Schuß.

Als der Holsteiner zum Fähnrich herangekommen war, faßte er ihn fest am Arm.

»Was nun?« fragte er. »Branntwein?«

Im gleichen Augenblick ließ er den Arm fallen.

Der Fähnrich stand zu Tode gefroren da, mit dem Rücken gegen die Mauer und mit den Händen auf dem Degengriff, in den Mantel des Königs gehüllt.

»Da wir jetzt nur zwei sind,« sagte der König und zog seine Waffe aus dem Schnee, »können wir uns auf den Weg machen, jeder auf seinem eignen Pferd, wie ich es gesagt habe.«

Der Holsteiner stierte ihm mit wiedererwachendem Haß in die Augen und blieb stehen, als habe er nichts gehört. Schließlich führte er doch die Pferde hinaus, aber seine Hände zitterten und ballten sich, so daß er kaum den Sattelgurt festschnallen konnte.

Die Kosaken schwenkten ihre Säbel und Piken, aber die Schildwache stand auf ihrem Posten.