»Nein. Gib einem jeden einen Dukaten für vergeudete Zeit, und bitte sie, nicht weiter in das Soldatenhandwerk zu pfuschen.«

Mörner ließ die Stimme sinken.

»Es gibt auch andere, mit Höherem betraute Buschkriecher. Ich habe vorhin von Pfarrer Brenner einen neuen Angebebrief erhalten über heimliche Verschwörung gegen Krone und Leben. Sollte man ihm Glauben schenken, so stünden in diesem Augenblick auf kaum fünf Armlängen Abstand gefährliche Feinde hier herum.«

»So mögen sie stehen, wenn es ihnen nicht behagt, zu sitzen. In Kriegstagen ist keine Zeit zum Untersuchen.«

Mörners Zwerg, Luxemburg, trat jetzt mit der Wasserflasche vor. Als der König getrunken hatte, reichte er dem Zwerg seinen abgenutzten Wacholderstock, wie um den Kleinen auszurüsten, und sagte zu ihm:

»Ein Türk hat mir geweissagt, ich solle mich vor Narren hüten. Du kannst nun erproben ob ich recht habe.«

Luxemburg nahm den Stock und zupfte und spielte auf ihm wie auf einer Gitarre und stimmte eine französische Liebesweise an.

Mörner trat dann dem König näher und flüsterte hinter dem Hut:

»Die Mannschaft verhungert.«

»Möge der Soldat treu seinen Dienst tun.«