Als er den ängstlichen Seitenblick des Fähnrichs nach dem König hin sah, äußerte er mit gedämpfter Stimme:

»Sei ruhig, mein Junge! Seine Majestät braust nie auf, wie wir anderen. Er ist zu königlich, um schimpfen oder zanken zu können.«

Der König tat, als ob er nichts merke. Wilder und wilder setzte er über Eis und Schnee den stummen Wettritt ohne Ziel und Sinn fort. Er hatte jetzt nur vier Begleiter.

Eine Weile später stürzte das eine Pferd mit gebrochenem Vorderbein, und der Reiter schoß ihm aus Barmherzigkeit eine Kugel durchs Ohr, um nachher selbst allein und zu Fuß in der Kälte ungewissen Schicksalen entgegenzugehen.

Schließlich war der Fähnrich der einzige, der dem König zu folgen vermochte, und sie waren jetzt zwischen Gebüsch und Jungwald gekommen, wo sie nur im Schritt vorwärts konnten. Auf dem Hügel über ihnen lag ein großes und rußiges Haus mit engen Gitterlöchern und einer Mauer um den Hof.

Im gleichen Augenblick fiel ein Schuß.

»Wie ging das?« fragte der König und sah sich um.

»Der kleine Satan pfiff nicht schlecht, als er mir am Ohr vorbeiflog, aber er biß nur in die Hutecke,« antwortete der Fähnrich, ohne die geringste Erfahrung, wie er sich dem König gegenüber verhalten sollte. Er hatte einen schwachen Smaaländischen Akzent und lachte vergnügt mit seinem ganzen hellen Gesicht. Vom Glück berauscht, so unter vier Augen mit dem, der ihm mehr als alle anderen Sterblichen schien, zusammensein zu dürfen, fuhr er fort.

»Wir werden wohl da hinaufgehen und sie am Bart nehmen?«

Die Antwort gefiel dem König aufs höchste, und mit einem Sprung stand er auf dem Boden.