S. [25]. Schiller urteilt über Goethe in seiner Abhandlung über naive und sentimentalische Dichtung: »Dieses gefährliche Extrem des sentimentalischen Charakters ist der Stoff eines Dichters geworden, in welchem die Natur getreuer und reiner als in irgend einem andern wirkt und der sich unter modernen Dichtern vielleicht am wenigsten von der sinnlichen Wahrheit der Dinge entfernt« (Sämtliche Schriften Band 10, S. 476 Goedeke).
Der Goethesche Spruch in den Werken Band 2, S. 216 Weimarische Ausgabe.
S. [26]. Goethes Ausspruch über seine künstlerische Befähigung steht in der italienischen Reise unter dem Datum des 23. Februar 1788 (Werke Band 24, S. 474 Hempel); ein Originalbrief, der diese Worte enthielte, ist nicht vorhanden.
Wahl des Stoffes. Warum kein politischer.
S. [27]. Die Aeusserung Lessings in einem Briefe an seinen Bruder Karl vom 11. November 1774 (Werke Band 20 Abteilung 1, S. 589 Hempel).
Ueber Börnes Beziehungen zu Goethe handelt ausführlich Brandes, Das junge Deutschland S. 48; vgl. auch Gedanken über Goethe S. 164. 313.
S. [32]. Der Ausspruch Leibnizens (dissertatio de stilo philosophico § 12) wird zitiert in Feuerbachs Darstellung, Entwicklung und Kritik der Leibnizschen Philosophie S. 193.
S. [33]. Hehn verweist hier auf Prutz, Geschichte des deutschen Journalismus Band 1, S. 279.
Ueber Thomasius vgl. Minors Aufsatz in der Vierteljahrsschrift für Literaturgeschichte Band 1, S. 1. Wertvolle historische Nachweise über das Deutsche als Universitätssprache enthält die Jenaer Doktorschrift von Hodermann, Universitätsvorlesungen in deutscher Sprache um die Wende des 17. Jahrhunderts, Friedrichroda 1891, die leider viel zu wenig bekannt geworden ist.